Musik

Ein(e) Bibliothekar(in) gibt Bescheid

Vor kurzem habe ich Sheila Whiteleys „klassische“ Musikanalyse von Rock der späten 1960er und frühen 1970er Jahre antiquarisch gekauft. Sie versucht zu zeigen, dass und wie die psychedeliche Wirkung der Musik einerseits sozio-kulturell vermittelt, andererseits aber auch in ihrer musikalischen Struktur angelegt ist. Zumindest vermute ich das, denn ich habe bisher nur in einem Bibliotheksexemplar ein wenig quer gelesen und will jetzt mal genauer nachsehen.

DJing auf dem Sommerfest der Soziologie

Am 05.07.2017 findet die diesjährige Sommergeselligkeit der Soziologie statt, veranstaltet wird sie vom Alumni- und Förderverein Generis. Nachdem ich mich im letzten Jahr bereits mit meinem mp3-player ausgiebig „eingemischt“ habe, wurde ich diesmal gleich als DJ gebucht und freue mich sehr darauf, unter meinem alten Pseudonym „Der Übliche Verdächtige“ ausgiebig „heavy ecclectic listening“ an Gehör und Tanzbein zu bringen.

Steiffen Balls

Mir ist da etwas aufgefallen, was das Cover des aktuellen Christian Steiffen Albums »Ferien vom Rock´n Roll« betrifft. Es hat eine große Ähnlichkeit mit dem Cover der LP »Balls to the Wall« der deutschen Rockband Accept aus dem Jahr 1983. Ich habe die Bilder mal zusammengefügt und siehe da, sie „passen“ gut zusammen: der Saum von Motorradlederjacke und Nierengurt verläuft in identischer Höhe. Linkes Bein, rechtes Bein, der Zoomfaktor und die Höhe des Ausschnitts passen nicht ganz – geschenkt.

Classic rock strikes back! oder: morgens um 6 in der Bahnhofsbuchhandlung.

Heute morgen machte ich in der Bahnhofsbuchhandlung in Osnabrück in dem Regelmeter für Musikzeitschriften folgendes Foto:

Sun Ra und die Verkörperung des Weltalls

Laudatio anlässlich des 100. Geburtstags von Sun Ra, 22.05.2014, Big Buttinsky, Osnabrück. Lizenz: Creative Commons CC-BY 3.0

Musik freikaufen mit ‚The bianca Story‘

Wenn ein Musiker oder ein Musikprojekt eine Platte plant, wird er in der Regel auch eine Kalkulation machen. Wie wäre es, wenn er diese veröffentlicht, den Verdienst, den er erzielen möchte, dazurechnet und der Allgemeinheit sagt: „Das ist mein Projekt, das möchte ich verdienen. Wenn ihr mir das im Voraus bezahlt, bin ich zufrieden. Ich kann das Projekt und mich selbst risikofrei für eine Zeit finanzieren. Im Gegenzug stelle ich das Album der Allgemeinheit anschließend kostenfrei zur Verfügung.“

tc electronic Flashback und die (falsche) Toneprint Philosophie

Das Flashback ist das 1. Fußboden Delay Gerät für Gitarre, dass ich mir seit 1992 gekauft habe. Das war damals ein Ibanez PDM1 Modulation Delay, auch ein als stompbox ausgeführter Minicomputer, mit einem ganz speziellen Klang. Den benutze ich schon lange nicht mehr, ich habe seit Ewigkeiten kein Dalay mehr benutzt, wenn ich Rockgitarre spiele. Jetzt wollte ich ein Gerät, das klein und vielseitig ist und dessen Delay Tempo ich unkompliziert an das Tempo der Band anpassen kann.

Jonathan Coulton, American Idol und das Problem der nicht gekennzeichneten Bearbeitung

Der amerikanische Singer/Songwriter Jonathan Coulton wurde vor einiger Zeit gewahr, dass seine Version des Sir Mix-A-Lot Raps „Baby Got Back“ von der Castingshow „American Idol“ verwendet wurde, und zwar offenbar nicht nur seine vom Original gänzlich verschiedene kompositorische Bearbeitung inkl. einer von ihm geänderten Textzeile, sondern sogar die Aufnahme, wie dieser A/B Vergleich (linker Kanal/rechter Kanal) nahelegt. American Idol verkauft die neue Version auch auf iTunes etc.

Stakkato “Bodyshape”

Heute und am kommenden Sonntag gibt es noch zwei Extratermine des Tanztheater-Stücks “Bodyshape” des Osnabrücker Ensembles “Stakkato” im emma-Theater. Dort spiele ich frei improvisierte Musik mit E-Gitarre in einem Ensembler mit Stimme, Cello, Saxophon und Percussion. Stakkato Bodyshape Flyer September 2012

Popkultur, Erinnerung und frühe Kindheit

Am Donnerstag sah ich in der S-Bahn in Berlin ein paar hippe Teenager. Ein Mädchen trug ihr Smartphone in einer gefakten Kompaktkassetten-Hülle. Interessant. Neben den Frisuren und Klamotten eine noch viel klarere Referenz an die Popkultur der 80 Jahre, die Zeit kurz vor ihrer Geburt.

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