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Filmkritik: Jim Jarmusch – Paterson (2016)

Vielleicht sollte man so beginnen, über Paterson zu sprechen: Jim Jarmusch zeigt einen ganz normalen US-amerikanischen Arbeitsalltag in einer ganz normalen Kleinstadt namens Paterson. Der Protagonist, der den Namen seiner Heimatstadt trägt, ist Busfahrer und wohnt in einem kleinen Vorstadthäuschen aus Holz, seine Frau liebt ihn und umsorgt das Heim: ganz normale Durchschnittsmenschen, möchte man meinen. Schöner Kitsch? Jim Jarmusch idealisiert dies Bild und irritiert es zugleich auf subtile Weise.

Steiffen Balls

Mir ist da etwas aufgefallen, was das Cover des aktuellen Christian Steiffen Albums »Ferien vom Rock´n Roll« betrifft. Es hat eine große Ähnlichkeit mit dem Cover der LP »Balls to the Wall« der deutschen Rockband Accept aus dem Jahr 1983. Ich habe die Bilder mal zusammengefügt und siehe da, sie „passen“ gut zusammen: der Saum von Motorradlederjacke und Nierengurt verläuft in identischer Höhe. Linkes Bein, rechtes Bein, der Zoomfaktor und die Höhe des Ausschnitts passen nicht ganz – geschenkt.

Classic rock strikes back! oder: morgens um 6 in der Bahnhofsbuchhandlung.

Heute morgen machte ich in der Bahnhofsbuchhandlung in Osnabrück in dem Regelmeter für Musikzeitschriften folgendes Foto:

Musik freikaufen mit ‚The bianca Story‘

Wenn ein Musiker oder ein Musikprojekt eine Platte plant, wird er in der Regel auch eine Kalkulation machen. Wie wäre es, wenn er diese veröffentlicht, den Verdienst, den er erzielen möchte, dazurechnet und der Allgemeinheit sagt: „Das ist mein Projekt, das möchte ich verdienen. Wenn ihr mir das im Voraus bezahlt, bin ich zufrieden. Ich kann das Projekt und mich selbst risikofrei für eine Zeit finanzieren. Im Gegenzug stelle ich das Album der Allgemeinheit anschließend kostenfrei zur Verfügung.“

Analoge und digitale Gemeinschaften auf der Cologne Commons

Am vergangenen Freitag war meine Band Von Korf eingeladen, auf dem Festival zur Konferenz Cologne Commons zu spielen. Vorher, am Nachmittag, saß ich auf einem Panel bei der Konferenz mit dem Thema „Sind Netlabel schon tot oder riechen sie nur komisch?“ um die Sichtweise der Musiker zu vertreten, auch und gerade deshalb, weil ich im Rahmen meiner Promotion zum Selbstmanagement von Musikern im Internet forsche.

Das Wichtigste in

Das Wichtigste in den Auseinandersetzungen um Macht und Urheberrecht ist doch, den Humor zu bewahren, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, ständig der von einer Allianz aus Wirtschaft und Politik vorangetriebenen Entwicklung hinterherzulaufen. In diesem Sinne: good job, La Quadrature du Net:

podcast zur Kassettenszene in Deutschland Anfang der 80er

Das Webradio MACBA macht eine Reihe von padcasts zur Kassettenszene. Kuratiert von Felix Kubin, der 2. Teil u.a. mit einem Interview mit Alfred Hilsberg. Es gibt ja schon diverse blogs zu dem Thema, z. B. tape attack.