Ein(e) Bibliothekar(in) gibt Bescheid

Vor kurzem habe ich Sheila Whiteleys „klassische“ Musikanalyse von Rock der späten 1960er und frühen 1970er Jahre antiquarisch gekauft. Sie versucht zu zeigen, dass und wie die psychedeliche Wirkung der Musik einerseits sozio-kulturell vermittelt, andererseits aber auch in ihrer musikalischen Struktur angelegt ist. Zumindest vermute ich das, denn ich habe bisher nur in einem Bibliotheksexemplar ein wenig quer gelesen und will jetzt mal genauer nachsehen.

DJing auf dem Sommerfest der Soziologie

Am 05.07.2017 findet die diesjährige Sommergeselligkeit der Soziologie statt, veranstaltet wird sie vom Alumni- und Förderverein Generis. Nachdem ich mich im letzten Jahr bereits mit meinem mp3-player ausgiebig „eingemischt“ habe, wurde ich diesmal gleich als DJ gebucht und freue mich sehr darauf, unter meinem alten Pseudonym „Der Übliche Verdächtige“ ausgiebig „heavy ecclectic listening“ an Gehör und Tanzbein zu bringen.

Filmkritik: Jim Jarmusch – Paterson (2016)

Vielleicht sollte man so beginnen, über Paterson zu sprechen: Jim Jarmusch zeigt einen ganz normalen US-amerikanischen Arbeitsalltag in einer ganz normalen Kleinstadt namens Paterson. Der Protagonist, der den Namen seiner Heimatstadt trägt, ist Busfahrer und wohnt in einem kleinen Vorstadthäuschen aus Holz, seine Frau liebt ihn und umsorgt das Heim: ganz normale Durchschnittsmenschen, möchte man meinen. Schöner Kitsch? Jim Jarmusch idealisiert dies Bild und irritiert es zugleich auf subtile Weise.

...And Synchrony to Bind Them

The bit patterns in the middle are data representing spike synchrony
Surprisingly synchronous
Never mind the details but know this:
Most theories are wrong

We can already build superhuman intelligence, vide go, but how about human intelligence?

Human intelligence was built, layer upon layer, on neural structures that subserved instinct but were coopted to address increasingly sophisticated behavioral problems. The result is a highly modular and multifunctional organism, that comes to reality with basic functions, and that builds on this standard set based on experience.
The core of intelligence starts with instincts that balance survival, exploration, attention and curiosity, mechanisms that guide knowledge acquisition. Build this first.

Steiffen Balls

Mir ist da etwas aufgefallen, was das Cover des aktuellen Christian Steiffen Albums »Ferien vom Rock´n Roll« betrifft. Es hat eine große Ähnlichkeit mit dem Cover der LP »Balls to the Wall« der deutschen Rockband Accept aus dem Jahr 1983. Ich habe die Bilder mal zusammengefügt und siehe da, sie „passen“ gut zusammen: der Saum von Motorradlederjacke und Nierengurt verläuft in identischer Höhe. Linkes Bein, rechtes Bein, der Zoomfaktor und die Höhe des Ausschnitts passen nicht ganz – geschenkt.

Indie ist der neue Mainstream, Teil 256

Als Bahnpendler in der Wissenschaft gebe ich scheinbar mehr als 2.000,- € pro Jahr für Bahntickets aus, jedenfalls habe ich jetzt Bahn Comfort Status erreicht. Jetzt kann ich abseits vom Getriebe in DB-Lounges chillen und mir dabei endlose Koffein-Infusionen geben oder in überfüllten Zügen weniger privilegierte Mitreisende auffordern, einen Sitzplatz für mich zu räumen. Ist es das, was man Elite nennt? Oder strukturelle Ungleichheit? Jedenfalls fällt mir im Moment keine andere Situation (in meinem kleinen Altagsleben) ein, in der ich Ungleichheit derartig performativ hergestellen kann.

Beach calligraphy by

Beach calligraphy by Stan James (@wanderingstan)

Maintenance

It seems that this service is currently under maintenance. Please check back later. If the problem persists, please feel free to contact us

Gepflegt scheitern: Stucky/Doran/Tacuma/Studer spielen Hendrix

Konzertkritik, Porgy & Bess, Wien, 30.09.2015 Es steht ein tolles Team auf der Bühne: Doran und Studer waren die Gründer der legendären rock/jazz Band Om, Clarke hat bei Defunkt Bass gespielt, Erika Stucky ist als Sängerin sehr präsent und beliebt.

Pages